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Der stille Beginn des Wechsels

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Warum meine Gelenkschmerzen kein „Altersthema“ waren, sondern ein hormonelles

Ein persönlicher Erfahrungsbericht über frühe Wechseljahre, Hormonmangel und neue Handlungsspielräume

Ich erinnere mich noch gut an diese Phase.

Ich lief von Termin zu Termin.

Orthopäde.
Internist.
MR.
Blutwerte.

Und jedes Mal dieselbe Antwort.

„Altersbedingt.“
„Ganz normal.“
„Damit müssen Sie leben.“

Ganz ehrlich: Das habe ich nicht akzeptiert.

Mein Körper fühlte sich nicht nach „normal“ an.

Morgens schmerzende Hände. Steife Knie. Schultern wie eingerostet.
Dazu Schlafstörungen. Einschlafen ging. Aber um drei Uhr früh war ich hellwach.
Wie jemand, der innerlich auf Alarm geschaltet ist.

Psychisch war ich erstaunlich stabil.
Aber körperlich war ich nicht mehr ich.

Heute weiß ich: Das war kein Zufall.
Das war der Beginn meines hormonellen Wechsels.


Der Wechsel startet viel früher als gedacht

Viele Frauen glauben, die Wechseljahre beginnen mit 50.

Fakt ist:
Die hormonelle Umstellung startet häufig bereits zwischen 35 und 40 Jahren.

Leise. Unauffällig. Ohne Ausbleiben der Periode.

Genau deshalb wird sie übersehen.

Man funktioniert weiter.
Aber das System im Hintergrund fährt bereits herunter.


Was hormonell wirklich passiert

Erst meine Gynäkologin brachte Klarheit.

Wir bestimmten meinen Hormonstatus.

Das Ergebnis war deutlich.

Östrogen kaum messbar.
Progesteron sehr niedrig.
Testosteron ebenfalls reduziert.

Obwohl meine Blutung noch regelmäßig kam.

Im Buch Women on Fire wird das sehr anschaulich erklärt.
Drei „Figuren“, genauer gesagt, die drei Engel für Charlie“ stehen symbolisch für unsere Hormone.

Dieses Bild nutze ich gern in der Beratung.

Die drei Kräfte im Körper

Progesteron – die Regulierende
Schlaf. Ruhe. Stresspuffer.
Sinkt es zuerst, entstehen Unruhe und Schlafprobleme.

Östrogen – die Schützende
Gehirn, Haut, Schleimhäute, Gelenke.
Wirkt sogar schmerzlindernd.

Hier lag mein Kernproblem.
Der Mangel erklärte meine massiven Gelenkschmerzen.

Testosteron – die Macherin
Energie. Muskelkraft. Libido. Durchsetzung.

Fehlt es, sinkt der Antrieb.

Gesteuert wird das alles über Hypothalamus und Hippocampus. Unsere hormonelle Leitstelle im Gehirn. Gerät sie aus dem Gleichgewicht, spüren wir das im gesamten Organismus.


Mein Wendepunkt

Ich war skeptisch gegenüber Hormonen. Sehr sogar.

Zu viele negative Geschichten.

Trotzdem habe ich mich informiert. Studien gelesen. Fachlich geprüft.

Bioidente Hormone sind strukturgleich mit körpereigenen Hormonen. Sie unterscheiden sich klar von früheren synthetischen Präparaten.

Ich habe mich bewusst dafür entschieden.

Und war ehrlich überrascht.

Bereits nach kurzer Zeit weniger Schmerzen.
Besserer Schlaf.
Mehr Energie.

Keine Wunderlösung.
Aber ein deutlicher Unterschied.

Wichtig: nicht als Werbung verstehen. Sondern als Option.


Was du selbst aktiv tun kannst

Nur Hormone greifen zu kurz.

Ich arbeite immer systemisch. Mehrere Stellschrauben gleichzeitig.

Bewährt haben sich:

• Krafttraining für Muskeln und Knochen
• entzündungsarme Ernährung
• Stressreduktion
• Craniosacrale Balance
• somatisches Yoga
• Yoga Nidra
• psychosoziale Begleitung
• regelmäßige Hormonmessung

Das Zusammenspiel entscheidet.


Meine klare Haltung

„Das ist eben das Alter“ ist keine professionelle Antwort.

Das ist Resignation.

Wissen schafft Handlungsspielraum.
Und genau den brauchen wir.

Der Wechsel ist kein Defekt.
Aber Unwissen kostet Lebensqualität.


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